Kurzantwort:
Nein – die neuen US-Vorschriften gelten ausschließlich für Wettbewerbe unter der United States Equestrian Federation (USEF) und nicht automatisch für Europa oder Deutschland.
Hintergrund:
Ab dem 1. Dezember 2025 gelten in den USA strengere Regeln, die bestimmte Sicherheitssteigbügel (z. B. Modelle mit aufwärtsgerichteten Haken, Gummibändern oder hervorstehenden Metallteilen) ausschließen. Ziel ist es, Verletzungsrisiken beim Absteigen zu vermeiden.
Diese Regelung betrifft ausschließlich US-Turniere und hat keine unmittelbare Wirkung auf europäische Regelwerke.
In Europa / Deutschland:
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Die internationalen FEI-Regeln (für Dressur, Springen, Vielseitigkeit) schreiben vor, dass Steigbügel frei hängen und keine festen oder nach außen gerichteten Anbauten haben dürfen.
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In der FN-Ausrüstungsliste (LPO Deutschland) ist aktuell kein gleichwertiges Verbot bestimmter Sicherheitssteigbügel hinterlegt.
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Hersteller und Reiter sollten trotzdem auf unfallvermeidende Bauweisen achten (z. B. offene Außenseite, Soll-Auslösepunkte, keine scharfen oder überstehenden Teile).
Empfehlung von Sattlerei Steitz:
Auch wenn die US-Regelung hierzulande noch nicht gilt, sollte jeder Steigbügel im Hinblick auf Sicherheit und Freigabeverhalten kritisch überprüft werden.