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Trensenzaum

Ausgewählte Trensenzäume von Fairfax, Waldhausen und Zeitler mit unterschiedlichen Genickstücken, Stirnriemen, Backenstücken und Reithalftern. Bei modular aufgebauten Modellen können verschiedene Einzelgrößen miteinander kombiniert werden.

Bitte bei Unsicherheit vor der Bestellung abstimmen: Die Standardgröße allein garantiert noch keine passende Zusammenstellung. Auch Reithalfter-Ausführung, Einzelmaße und der konkrete Lieferumfang müssen berücksichtigt werden.

Wichtige Hinweise zu Größe, Reithalfter und Lieferumfang

Ein Trensenzaum stellt die Verbindung zwischen Gebiss, Zügel und Reiterhand her. Ob diese Verbindung ruhig und differenziert genutzt werden kann, hängt jedoch ebenso von Gebissauswahl, Verschnallung, Ausbildungsstand des Pferdes sowie Sitz und Hand des Reiters ab.

Die Standardgröße ist nur eine erste Orientierung

Bezeichnungen wie Pony, Cob, Full, Standard, Large oder Extra Large beschreiben lediglich eine grundsätzliche Zuordnung. Pferdeköpfe unterscheiden sich in zahlreichen Einzelmaßen:

  • Stirnbreite und Abstand zwischen den Ohren
  • Form und Länge des Genicks
  • Ganaschenfreiheit
  • Länge der Backenstücke
  • Breite und Verlauf des Nasenrückens
  • Umfang und Form der Maulpartie
  • Lage des Gebisses im Verhältnis zu Reithalfter und Backenzähnen

Ein Zaumzeug kann der nominell richtigen Größe entsprechen und trotzdem an einzelnen Stellen ungeeignet sein. Häufig ist eine Kombination unterschiedlicher Einzelgrößen sinnvoller als ein vollständiges Standardset.

Das Reithalfter muss zum Pferdekopf passen

Fairfax-Trensenzäume werden je nach Modell mit unterschiedlichen Reithalftern angeboten. Diese unterscheiden sich nicht nur optisch. Schnitt, Lage, Verschluss und Riemenverlauf wirken jeweils an unterschiedlichen Bereichen des Pferdekopfes.

  • Ein klassisches englisches Reithalfter muss in geeigneter Höhe und mit ausreichendem Abstand zu empfindlichen Strukturen liegen.
  • Ein Kurbelverschluss erleichtert eine gleichmäßige Verschnallung, ist jedoch keine Begründung für besonders festes Schließen.
  • Ein tiefer angeordnetes Reithalfter benötigt ausreichend Platz zu Nüstern, Maulwinkeln und Gebiss.
  • Bei einem gekreuzten Reithalfter müssen Kreuzungspunkt und seitlicher Riemenverlauf zur Kopfform passen und dürfen nicht verrutschen.

Keine Reithalfter-Ausführung behebt automatisch Probleme mit Anlehnung, Ausbildung, Zäumung oder Reiterhand. Auch ein anatomisch oder patentiert bezeichnetes Modell ist nicht allein aufgrund seiner Konstruktion für jedes Pferd geeignet.

Genickstück und Stirnriemen beeinflussen sich gegenseitig

Ein zu kurzer Stirnriemen kann das Genickstück nach vorn ziehen und vorgesehene Aussparungen oder Polsterbereiche verschieben. Ein zu langer Stirnriemen kann seitlich absinken oder beim Reiten verrutschen.

Auch das Genickstück muss hinsichtlich Länge, Breite, Polsterung und Verlauf zur Kopfform passen. Eine anatomische Aussparung kann nur dann richtig liegen, wenn die angrenzenden Bestandteile korrekt bemessen und eingestellt sind. Eine weiche Polsterung ersetzt keine passende Größe.

Gebiss und Backenstücke gemeinsam abstimmen

Die Länge der Backenstücke bestimmt die Lage des Gebisses im Pferdemaul. Dabei ist nicht nur die Zahl sichtbarer Hautfalten am Maulwinkel entscheidend. Gebissform, Stärke, Maulform und Verlauf der Verschnallung müssen gemeinsam betrachtet werden.

Die Backenstücke sollen ausreichend verstellbar sein, ohne dass Schnallen, Riemenenden oder Verbindungsstellen an einer ungünstigen Position liegen.

Konkreten Lieferumfang beachten

Je nach Modell und Artikelvariante können Stirnriemen, Reithalfter oder weitere Einzelteile enthalten sein oder gesondert ausgewählt werden. Gebiss und Zügel gehören nicht automatisch zum Lieferumfang jedes Trensenzaums.

Maßgeblich ist die jeweilige Artikelbeschreibung. Bei individuell zusammengestellten Fairfax-Trensenzäumen können sich Preis und Lieferumfang aus mehreren ausgewählten Komponenten ergeben.

Maßanfertigung und kombinierte Einzelgrößen

Reichen die verfügbaren Konfektionsgrößen nicht aus, kann eine individuelle Anfertigung oder die Zusammenstellung aus verschiedenen Einzelgrößen sinnvoll sein.

Dabei werden nicht nur Längen, sondern auch Lederbreite, Beschläge, Verschlussart, Riemenverlauf und vorgesehene Verwendung berücksichtigt. Entscheidend ist das funktionierende Zusammenspiel aller Komponenten.

Der Weg zu einem Maß-Zaumzeug – und wie wir dahin gelangen

Verfügbarkeit und Bestellung

Nicht alle Modelle, Farben, Stirnriemen und Einzelgrößen sind ständig am Lager. Einige Varianten werden individuell zusammengestellt oder beim jeweiligen Werk bestellt.

Lieferzeiten bei Werkbestellungen sind voraussichtliche Planungswerte. Produktion, Zusammenstellung, Verfügbarkeit, Endkontrolle und Transport können den tatsächlichen Liefertermin beeinflussen.

Reklamationen und Garantiefragen

Bei Reklamationen, Gewährleistungs- oder Garantiefragen zu einem anderenorts gekauften Zaumzeug wenden Sie sich bitte zunächst an den jeweiligen Verkäufer beziehungsweise Garantiegeber.

Beratung, Beschaffung, Einfuhr und Verzollung, Produktverantwortung und Betreuung nach dem Kauf gehören bei mir zusammen. Weitere Informationen finden Sie unter Ihre Vorteile beim Kauf bei Ihrem Fachhändler vor Ort.

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