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Den Einsatz von Kunststoffen bei Gebissen sehe ich inzwischen sehr skeptisch.

Denn wie wir beobachten können, wird der Kunststoff in dieser Nutzung sehr schnell rau. Dies wiederum kann zu offenen Maulwinkeln führen. Manches Kunststoffgebiss wird beschädigt oder sogar durchgebissen. Das Kriterium: frei von schädlichen Substanzen fehlt mir hierbei, gerade auch im Zusammenhang mit Geschmacksstoffen.

Hier wird nicht beachtet, dass dieses rau werden mit Abrieb verbunden ist. Dies bedeutet, dass Mikroplastik direkt in das Pferd gelangt.

Die möglichen Folgen von Mikroplastik im Körper sind inzwischen bei Menschen und Tieren schon recht gut erforscht, und es kann uns nur wundern, wie gedankenlos derlei Gerät weiter an unseren Pferden eingesetzt wird. Die Folgen, können sein: von Appetitlosigkeit, Allergien, über Entzündungen im Darm und in der Leber sowie der Entstehung von Krebs.

In diesem Zusammenhang sind leider immer wieder Pferde festzustellen, die sehr empfindlich in der Bauchpartie beim Abtasten reagieren. Hier kann nur zur Gastroskopie geraten werden, um schnell Schlimmes ausschließen zu können.

Das Thema Trensenkunde mit einem Gebisscheck wird ein immer größeres Thema.

Allein nur den Sattel im Rahmen eines Sattelchecks zu prüfen, genügt schon lange nicht mehr. So wird das Pferd zuerst auf Verspannungen, Verletzungen, Ungleichheiten, Druckempfindlichkeiten, sowie Schmerzverhalten, auch im Gurtbereich, sowie im Bauchbereich, im Rahmen des Sattelchecks geprüft. Denn was hilft es uns, den Sattel auf einem verspannten Pferd anzupassen, das eventuell sogar erhebliche Schmerzen hat. Genauso ist auch eine zu hohe oder zu lange Belastung des Pferdes mit zu schweren Reitern im Blick zu bewahren. Der Gurt mit dem Gurtbereich am Pferd kann hierbei meist nur im Rahmen einer Sattelanprobe in der Bewegung am Pferd kontrolliert werden. Der Kopfbereich wurde vorwiegend hierbei nur im Rahmen einer Vermessung zu einer Maßtrense beachtet.

Aber genau hier steckt ein weiteres enormes Potenzial von teilweise über 80 %, um das Wohlbefinden und somit die Ausgeglichenheit des Pferdes zu steigern, wie Studien belegen. Zum einen im vorsichtigen Einsatz und Umgang mit geeigneten pferdegerechten Gebissen, zum anderen beim Zaumzeug, das nicht auf empfindliche Nerven im Kopfbereich drücken darf.

Denn, genau wie bei den Bauchgurten, verstecken sich wahre Folterinstrumente unter den Gebissen und dem Zaumzeug, die der ahnungslose Laie im Geschäft oder über das Internet kaufen kann.

Viele Nachbauten von geprüftem Material sind auf dem Markt und erfüllen nicht ihren Sinn, sondern quälen die Pferde. Oftmals werden auch heute noch Nasenbänder gegen die Regel zu fest angelegt. Pferde atmen nur über die Nase!

Wir können uns nur hierauf verlassen und vertrauen, wenn dieses Equipment wissenschaftlich nachweisbar geprüft und von einer Fachkraft am jeweiligen Pferd kontrolliert wurde.

Erste Anzeichen dafür, dass etwas nicht am Zaumzeug passt und dem Pferd drückt, ist, wenn sich das Pferd direkt nach dem Abtrensen den Kopf „schubbert“, sich das Gesicht reibt.
Genauso ist zu schauen, wenn es laufend mit dem Gebiss spielt, oder die Zunge herausgepresst oder heraushängen lässt. Viele doppelt gebrochene Gebisse stören meist die Zunge. Bei Beschädigungen an Kunststoffgebissen oder Gebissen aus Gummi, sind diese nicht mehr zu nutzen.
Auch ist zu beachten, dass anscheinende Probleme mit dem Gebiss nicht zwangsläufig dort zu begründen sind, wie in aktuellen Schulungen gelehrt wird.

Meine Preisliste wurde nun um diese Servicedienstleistung erweitert.

Neue Namen für die Fairfax Performance Modelle

Die neuen Fairfax Performance ’23 Modelle werden in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hierbei erhalten die Modelle neue Namen, weil sie eine höhere Spezifikation haben. Dies wird auch Verwirrung vermeiden. 

In den nächsten Tagen wird meine Homepage hierauf umgestellt.

Meine Arbeitsweise

Wenn wir nach einer Sattelberatung Interessenten für einen Neukauf eines Sattels haben und mehrere Sättel nach meiner Empfehlung möglich wären (auch vom Budget), vereinbaren wir nach Möglichkeit ein Probesitzen in unserer Werkstatt. Um hierbei das angenehmste Model für den Reiter zu finden.
Reiter, die meinen, hierzu unbedingt ihr Pferd zu benötigen, muss ich hier klar widersprechen. Die technischen Rahmenbedingungen habe ich mir ja im Vorfeld abgeholt und kann hiernach geeignete Sättel (in der benötigten Kopfeisenweite) in der Werkstatt vorstellen.

Durch jeweiliges Positionieren auf dem Sattelbock kann ich schnell und einfach die optimale Position für den Reiter erzeugen, damit dieser den Sattel mit seinem Schwerpunkt und der Pauschenposition richtig wahrnehmen kann. Auch ist es wesentlich einfacher hier wechselnd das unterschiedliche Sitzgefühl in den Sätteln zu prüfen und zu vergleichen. Auf diese Weise können die Sitzgröße und auch mehrere Sättel untereinander fair verglichen und somit die beste Wahl für die folgende Sattelanprobe getroffen werden.

Mit solch einem “Sattel-Rohling” direkt auf einem Pferd ist dies so nicht fachgerecht zu machen, da wir am Pferd auch neben der Sattellage und der aktuellen Kopfeisenweite, noch zusätzlich die Gurtlage berücksichtigen müssen. Somit haben wir einen festen Punkt für den Sattel (Sattellage und Gurtlage) auf dem Pferd und können nicht einfach durch Verschieben, die optimale Position für den Reiter erzeugen. Wir können zwar nach dem richtigen Kopfeisen schauen und dies einbauen, aber das notwendige Nivellieren mit dem Setzungsprozess und der Optimierung sind auf einem Arbeitsweg mit dem Reiter für diesen Sattel und auf das Pferd dann genau anzupassen. Hierfür dient dann der Termin der Sattelanprobe, der nicht grundlos mit 1,5 Stunden einzuplanen ist. Erst hiernach kann dann ein Verkauf, genauer gesagt eine Übergabe eines Sattels stattfinden.

Das übliche Vorgehen der Sattelverkäufer vor Ort, die behaupten, sie hätten etwas Passendes dabei, mit der Aufforderung: “Probieren Sie mal aus”, ist nach meiner Meinung Dilettantismus, sowohl vom Verkäufer als auch vom Reiter, der sich hierauf einlässt.

Lieferungen nach Österreich seit 01.01.2023 eingestellt

Situation ab 1. Januar 2023

Wegen des neuen Verpackungsrechts in Österreich und der damit verbunden Lizenzierung sowie, dass nun ein „Bevollmächtigter“ zu bestellen ist, stehen Bestellgebühren, jährliche Servicepauschalen und Aufwand für (jährlich ca. 1 kg PPK) mich in keinerlei Relation mehr. Daher kann ich diese Lieferungen nicht mehr anbieten.
Eventuell ist Ihnen möglich, dies im Bedarfsfall über eine deutsche Lieferadresse abzuwickeln.

Hier mögliche Unternehmen / Optionen, die Ihnen eine deutsche Lieferadresse bieten, Ihre Pakete annehmen und gegen eine „normale“ Versandgebühr an Ihre österreichische Heimatadresse nachsenden!

https://www.logoix.com/lagerung2.html#nachsendung
https://www.lieferadresse-deutschland.at/
https://oesterreichpaket.de/

Hintergrund: Die neue EU-Richtlinie des Verpackungsrechts besagt Folgendes:

Um die Unternehmen/ Online-Shops besser zu kontrollieren und die Mengen der ins Land gebrachten Kartonagen übersichtlicher zu gestalten, soll jedes Unternehmen/ Online-Shop, das keinen Sitz in einem Land hat, in das es versenden will, einen Bevollmächtigten aus dem jeweiligen Land beauftragen, die Lizenzierung vorzunehmen und laufend (4 x jährlich) mit diesem Bevollmächtigten die angegebenen Mengen zu überprüfen.

Dieser Bevollmächtigte muss mit einer notariellen Beglaubigung in ein neu geschaffenes Register eingetragen werden (kostenpflichtig mit ca. 80 bis 160 EUR für Österreich).

Zusätzlich muss eine Pauschalmengenlizenz bis zu 1500 kg Kartonagen gekauft werden. Die Kosten dafür liegen zwischen 80 und 300 EUR. Kleinere Mengen als diese 1,5 Tonnen können nicht lizenziert werden.

Was ist mit anderen Ländern aus der EU?

Ich bitte alle Kunden aus anderen EU-Staaten, ebenso eine deutsche Lieferadresse anzugeben. Das kann auch so ein Unternehmen mit Weiterleitung der Pakete sein oder die Adresse eines Verwandten, einer Freundin oder Kollegen, der in Deutschland lebt (deutsche Versandadresse!) und das Paket dann mitbringen oder nachsenden kann.

Ich nehme ab dem 1. Januar 2023 alle EU-Staaten aus meinem Versand raus.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Hier ein mögliches Unternehmen / Optionen, um nach Tschechien und in die Slowakei zu versenden:

https://znemecka.eu/domains/znemecka.eu/

Hier ein mögliches Unternehmen / Option, um nach Polen zu versenden:

https://bodycar1.com/

Neuigkeiten im Programm von Fairfax

Den Fairfax World Class Dual Flap Jump und den Fairfax World Class Monoflap Jump gibt es ab sofort wahlweise mit Woll- oder Schaumstoffkissen.

Fairfax World Class Dual Flap Jump
3.950,00 €
inkl. 19% USt.
Fairfax World Class Monoflap Jump
4.250,00 €
inkl. 19% USt.

Die neuen Wahlmöglichkeiten werden in Kürze in meinem Shop aufgenommen.

Neue Fairfax Classic Sättel lieferbar.
Entworfen mit der Forschung und Entwicklung, die in die Performance-Produkte eingeflossen sind, um sicherzustellen, dass das Pferd von den Anpassungsmerkmalen und Gurtoptionen von Fairfax profitiert.

Als erstes ein Dressursattel mit veränderbaren Klettpauschen:

Fairfax Classic Moveable Block Dressage (FCMDR)
2.295,00 €
inkl. 19% USt. 

Fairfax Classic Moveable Block Dressage.

In den Sitzgrößen 17 und 17,5 Zoll
Farbe: Schwarz.

– Veränderbare Kniepauschen.
– R-Bar System. N/M bis XW/XXW.

Sieben verstellbare Kopfeisenbreiten in halber Schrittweite ermöglichen die Auswahl der exakten Breite für das Profil des Pferdes.

Die erste Vororder besteht bereits.

Nähere Angaben demnächst in meinem Shop.

Der nächste Sattel ist interessant für unsere Pony- und Cob-Freunde:

Fairfax Classic Low Wither Dressage (FCMDL)
2.295,00 €
inkl. 19% USt. 

Fairfax Classic Low Wither Dressage.

Sitzgrößen: 17 und 17,5 Zoll.
Farbe: Schwarz.

– S-Bar System. N/M bis XXW.

Acht verstellbare Kopfeisenbreiten in halber Schrittweite ermöglichen die Auswahl der exakten Breite für das Profil des Pferdes.

Die erste Vororder in 17,5 Zoll besteht bereits.

Nähere Angaben demnächst in meinem Shop.

Als Abschluss wird der Sattel-Bereich Kinder, Jugend und Pony ausgebaut.
Ein Jump-Sattel – klein genug für Ponys, aber auch für zierliche Erwachsene geeignet:

Fairfax Classic Petite Dual Flap
1.995,00 €
inkl. 19% USt.

Fairfax Classic Petite Dual Flap

Ein echter Jump.

In den Sitzgrößen: 16 und 16,5 Zoll (ca. 42 cm).
Farbe: Schwarz, Havannabraun
sowie in Havannabraun mit Kontrastkeder

– S-Bar System. N/M bis XXW.

Acht verstellbare Kopfeisenbreiten in halber Schrittweite ermöglichen die Auswahl der exakten Breite für das Profil des Pferdes.

Nähere Angaben demnächst in meinem Shop.

Weitere neue Produkte sind ab sofort, passende Steigbügelriemen zu den jeweiligen Programmen:

145,00 €
inkl. 19% USt.

Fairfax World Class

Längen: 48″ (120 cm) bis 64″ (160 cm)
Farbe: Schwarz, Havannabraun
sowie mit Kontrastnähten

Zu der World Class-Reihe gibt es nun die passenden Bügelriemen – italienisches Kalbsleder um einen Gurtkern, traditionelle vernähte Schnalle.
Hergestellt in England.

Nähere Angaben demnächst in meinem Shop

115,00 €
inkl. 19% USt.

Fairfax Classic

Längen: 48″ (120 cm) bis 64″ (160 cm)
Farbe: Schwarz, Havannabraun

Zu der Classic-Reihe gibt es nun die passenden Bügelriemen – aus dem gleichen Leder wie die Sättel und mit vernieteter Schnalle.
Hergestellt in England.

Nähere Angaben demnächst in meinem Shop

Von Sattelkorrekturen, Pads und Fellunterlagen

Leider gibt es Herrschaften, die sich als Sattler oder Fachkundige ausgeben und mit einer größeren und sträflichen Inkompetenz Kunden mit Fehlinformationen verunsichern und in die Irre führen, indem sie offen behaupten:

  • Dass kontinuierliche Anpassungen/Korrekturen an einem Sattel/Pferd gar nicht von einem Profi notwendig sind,
  • Dass Ungleichheiten, egal welches Ursprungs diese in einem Sattel/Pferd haben, dauerhaft und professionell mit Pads und Fell-Unterlagen ausgeglichen werden können,
  • Dass Ungleichheiten nicht durch Einwirkungen bzw. Fehlbelastungen entstehen, die wieder zu korrigieren seien,
  • weder durch eine Sitzschulung, Osteopathen, Physiotherapeuten oder eine Sattelkorrektur durch einen professionellen Sattler/Sattelfitter behoben werden sollten.

Es wird so dargestellt, dass Kopfeiseneinstellungen, Anpassungen oder Fehlstellungen im Pferd oder durch ungleiche reiterliche Einwirkung bereits auf diesem Wege professionell durch den Laien zu korrigieren sind, anderes wäre unnötig und wenn nicht gar Abzocke.

  • Dass Sattelkissen, einmal im Werk gefüllt, gleich sind, bleiben und nicht individuell an das jeweilige Pferd angepasste werden müssen.

Es zeigt sich hierbei, dass wir es nicht mit einem Fachkundigen, sondern oftmals mit einem äußerst windigen Verkäufer von Sätteln und Pads zu tun haben. Der einen ganzen Berufsstand, der sich vor Ort um das Wohl der Pferde bemüht, von ehrlichen Sattlern und Sattelfittern, die u. a. im deutschen Sattlerverband (BVFR), sowie weltweit in der Society of Master Saddlers (SMS) organisiert sind, in Verruf und Misskredit zu bringen versucht.

Solchen Behauptungen muss klar begegnet werden, egal von wem sie kommen. Leidtragende sind hierbei die Pferde, deren Reiter derlei unhaltbaren Unsinn annehmen.

Erste Anzeichen sind:

  • Das Pferd zeigt eine Unzufriedenheit. Als erster Lösungsvorschlag kommt, – da machen wir ein Fellpad drunter, dann passt das.
  • Es wird nicht vor Ort die aktuelle Kopfeisenweite am Pferd gemessen und mit dem Sattel abgeglichen.
  • Es werden keine Aufzeichnungen gemacht und behauptet: Das kann ich so schon sehen.
  • Es wird nicht nach den Reitern und deren Gewicht gefragt.

WIE SIND SATTLERPADS ZU NUTZEN?
Wissenschaftliche Aussagen zu Sattelunterlagen

Bauchgurtreinigung und Lagerung

Aus meiner täglichen Arbeit habe ich folgende Erfahrungen gemacht, die ich gerne teilen möchte.
Ich finde, für jeden Bauchgurt sollte viel stärker auf die richtige Reinigung und Lagerung hingewiesen werden. Immer wieder finde ich es an den Ställen vor, dass die Gurte nach der Reinigung mit der Innenseite nach außen über dem Sattel gelagert werden.

Hierbei ist es dringend zu überprüfen, ob der Gurt sicher ist (wie bei allen verwendeten Bauteilen, wie Trensen, Bügelriemen, Sättel) indem alle Verschleißstellen, an den Schnallen, den Nähten und das Material überprüft wird. Einfache Routinekontrollen, die gründlich durchgeführt werden, reichen oft aus, um sicherzustellen, dass es zweckdienlich und sicher ist und das Wohlergehen des Pferdes gewährleistet ist.

Auch ist der Bauchgurt grundsätzlich nach dem Reiten beidseitig von den Strippen des Sattels zu entfernen, um ein Verdrehen zu verhindern.
Bereits bei der Reinigung sollte dies nach meiner Meinung anders kommuniziert werden. Den Gurt bitte nicht mit der Innenseite nach außen überdehnen. Beim Bauchgurt kommt es hiermit zu einer Überdehnung der Polsterung beziehungsweise der Innenseite und damit zu einer stärkeren Faltenbildung, wenn der Gurt wieder dem Pferd angelegt wird. Ebenso das gerade Aufhängen eines Gurtes kann, wenn überhaupt, nur für eine sehr kurze Zeitspanne in Betracht kommen. Ich finde Bilder von nassen Gurten, wie sie aufgehängt am Haken hängen, vermittelt falsches Wissen. Nachdem der Gurt sorgsam gereinigt und wichtig: mit frischem sauberem Wasser klar nachgereinigt wurde, wird er mit einem sauberen Handtuch vorgetrocknet.
Die Schritte sind: den frisch genutzten Gurt reinigen (1. Schmutz lösen. 2. Reinigen. 3. Vortrocknen).
Den Rest der Trocknung kann er kurz über einem runden Balken und dann gut gelagert über dem Sattel mit seinem Bezug bekommen.

Das Gleiche ist auch für jeden anderen Gurt zu beachten. Denn viel unterschiedliche Dehnung ist für die Dauer, für die Einfassung und die Innenseite eines jeden Bauchgurtes nicht von Vorteil.

Ist für den Gurt nach der Reinigung und Trocknung ein spezielles Pflegemittel vom Hersteller vorgesehen, so ist dies unbedingt zu beachten.

Auch ist eine geeignete und frostfreie Lagerung hier zu beachten.

Langfristig tut man sich mit einer vereinfachten Darstellung von Reinigung, Pflege und Lagerung der Gurte keinen gefallen. Mit genaueren Anleitungen kann man sicher nur dem Kunden helfen.

Weiterführende Dokumente:

Gurtdruck und seine Auswirkungen

Seit einer Studie, die vor den Olympischen Spielen 2012 in London durchgeführt wurde, haben wir wesentlich mehr Erkenntnisse zum Gurtdruck und seinen Auswirkungen. Seit dieser Studie gibt es eine Vielzahl von Gurten auf dem Markt, die behaupten, Druck entlastend zu sein und/oder “Freiheit” zu ermöglichen. Während neue Konstruktionen zum Wohle des Pferdes grundsätzlich zu unterstützen sind, müssen Hersteller und Anbieter bei solchen Behauptungen, die nicht durch Beweise gestützt werden, hiermit vorsichtig sein. Insbesondere auf die Passform und das Design des Gurtes ist zu achten, da aus dieser Studie hervorgeht, dass Gurtpassform und Design nicht unterschätzt werden dürfen.
Link: https://www.sattlerei-steitz.de/wp-content/uploads/2021/04/Gurtdruck-und-seine-Auswirkung-auf-die-Fortbewegung-des-Pferdes.pdf

Die Lieferbedingungen für Sättel wurden überarbeitet

Je nach Lieferbedingung der Sattelmarke bestehe ich auch auf einen Termin vor Ort, wenn sich dies im entsprechenden Anfahrtsbereich befindet. Die Sonderlösung „Basiseinrichtung in der Werkstatt“ ist wirklich nur für Fernkunden gedacht, wo es aufgrund der Entfernung an Wirtschaftlichkeit fehlt und ich vom Kunden um eine Option gebeten wurde, wie der Sattel doch noch zu erwerben ist.

Sättel im Versandhandel:
Der Vertrieb ohne Vor-Ort-Einrichtung dieser Sättel wird nur nach Deutschland und innerhalb der EU getätigt. Für Privatkunden ist dies außerdem nur nach zuvor abgestimmten Informationen zu Pferd und Reiter möglich und bedarf Ihres persönlichen Einsatzes, um die Messwerte zu notieren, nach denen individuell der Sattel von mir für Sie und Ihr Pferd eingerichtet wird. Es handelt sich hierbei um eine individuelle Einrichtung eines Sattels, nach Kundenangabe.

Ein Versand von Sätteln ohne diesen vorgegebenen/abgefragten Informationsaustausch kann im Interesse der Pferde nicht stattfinden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Für Geschäftskunden ist anderes möglich.