Bügelriemen… welche Länge würden Sie empfehlen?

Dies kommt auf die Disziplin an und wo Sie die Verschnallung des Bügelriemens positionieren möchten.

Die übliche Position für die Schnalle ist unter dem kleinen Sattelblatt, direkt an der Sturzfeder. Hierbei wird das Strupfenende des Bügelriemens in der Schlaufe am Sattelblatt verwahrt.

Die Alternative ist, um Druck durch die Schnalle unter den kleinen Sattelblatt am Oberschenkel zu vermeiden, die Verschnallung unten am Steigbügel. Hierbei wird das Strupfenende recht kurz gewählt und durch den Steg an der Bügelriemenschnalle nach innen geführt und mit einer Manschette (Loop) hier fixiert. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Schalle am Steigbügel nicht auf der Beinseite angebracht wird sondern gegenüber.

Bedingte Regel für Springreiter: (Länge des Arms von Achselhöhle bis Fingerspitzen x 2) + Verwahrung des Riemenendes.
Bedingte Regel für Dressurreiter: (Innennaht Ihres Beins bis Sprunggelenk x 2) + Verwahrung des Riemenendes.

Die bedingte Regel kann je Reitergestalt stark abweichen, dient daher nur als erste Orientierung.

Es gibt kein sicheres Maß für die benötigte Bügelriemenlänge aufgrund z.B. der Körpergröße. Genauso wenig wie für die benötigte Hosengröße. Daher gibt die Angabe zur Reitart hierzu auch nur einen sehr groben Anhaltswert. Denn genau diese Definition ist sehr unklar und bedeutet für jeden etwas Eigenes.
Da hilft immer nur ausprobieren, bzw. seine gewünschte Haltung im Sattel einstellen und dies dann am vorhandenen Bügelriemen mit einem Zollstock/Bandmaß nachmessen.

Meine Empfehlung: legen Sie hierzu zwei Werte fest, die kürzeste und die längste Einstellung in der Sie im Sattel sitzen können.

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