Kann ich auch mal Probesitzen?

Termine zum Probesitzen in der Werkstatt vergebe ich meist dienstags, zu meinem Werkstattag. Mittwochs bis sonntags haben erst einmal die Termine am Stall Vorrang, bei denen ich für meine Arbeit auch Tageslicht benötige und die oftmals recht kurzfristig zustande kommen. Ein Probesitzen in der Werkstatt kann gerne auch abends stattfinden. Ansonsten ebenfalls kurzfristig und zu den Nebenzeiten.

Größtenteils wird dies vor Ort abgesprochen, ansonst nennen Sie mir Ihre Verfügbarkeiten und Einschränkungen am besten per E-Mail und ich schaue hiernach, welches Zeitfenster ich Ihnen am besten anbieten kann. (Bitte immer mit konkreten Angaben. Zum Beispiel: ab 10:00 Uhr).

Terminabsprachen zum Probesitzen in der Werkstatt, sollten immer vom (volljährigen) Auftraggeber persönlich geführt werden, denn es geht um ein Vortermin rund um einen geplanten Sattelkauf. Terminabsprachen über Dritte, eventuell bisher nicht volljährige Kunden, sind hierbei nicht zielführend.

Bitte beachten Sie hierzu:

Für Kunden, die gerne mal Probesitzen würden, aber dann mit meiner Hilfe zunächst einen gebrauchten Sattel suchen möchten, habe ich mit der neuen Gebühr für ein Probesitzen eine Möglichkeit geschaffen, sich näher mit dem Sattelmodell vertraut zu machen. Und falls es doch noch zum Neukauf des Sattels innerhalb 2 Wochen kommt, wird diese Gebühr sogar verrechnet.

Wenn wir nach einer Sattelberatung Interessenten für einen Neukauf eines Sattels haben und mehrere Sättel nach meiner Empfehlung möglich wären (auch vom Budget), vereinbaren wir nach Möglichkeit ein Probesitzen in unserer Werkstatt, um das angenehmste Model für den Reiter zu finden.
Reiter, die meinen, hierzu unbedingt ihr Pferd zu benötigen, muss ich hier klar widersprechen. Die technischen Rahmenbedingungen habe ich mir ja im Vorfeld abgeholt und kann hiernach geeignete Sättel (in der benötigten Kopfeisenweite) in der Werkstatt vorstellen.

Durch jeweiliges Positionieren auf dem Sattelbock kann ich schnell und einfach die optimale Position für den Reiter erzeugen, damit dieser den Sattel mit seinem Schwerpunkt und der Pauschenposition richtig wahrnehmen kann. Auch ist es wesentlich einfacher hier wechselnd das unterschiedliche Sitzgefühl in den Sätteln zu prüfen und zu vergleichen. Auf diese Weise können die Sitzgröße und auch mehrere Sättel untereinander fair verglichen und somit die beste Wahl für die folgende Sattelanprobe getroffen werden.

Mit solch einem “Sattel-Rohling” direkt auf einem Pferd ist dies so nicht fachgerecht zu machen, da wir am Pferd auch neben der Sattellage und der aktuellen Kopfeisenweite, noch zusätzlich die Gurtlage berücksichtigen müssen. Somit haben wir einen festen Punkt für den Sattel (Sattellage und Gurtlage) auf dem Pferd und können nicht einfach durch Verschieben, die optimale Position für den Reiter erzeugen. Wir können zwar nach dem richtigen Kopfeisen schauen und dies einbauen, aber das notwendige Nivellieren mit dem Setzungsprozess und der Optimierung sind auf einem Arbeitsweg mit dem Reiter für diesen Sattel und auf das Pferd dann genau anzupassen. Hierfür dient dann der Termin der Sattelanprobe, der nicht grundlos mit 1,5 Stunden einzuplanen ist. Erst hiernach kann dann ein Verkauf, genauer gesagt eine Übergabe eines Sattels stattfinden.

Das übliche Vorgehen der Sattelverkäufer vor Ort, die behaupten, sie hätten etwas Passendes dabei, mit der Aufforderung: “Probieren Sie mal aus”, ist nach meiner Meinung Dilettantismus, sowohl vom Verkäufer als auch vom Reiter, der sich hierauf einlässt.

Zum Probesitzen in der Werkstatt wird empfohlen, in Reitkleidung (incl. Reitschutzweste/Rückenprotektor) und Stiefeln zu erscheinen (Umkleidemöglichkeit ist auch gegeben) und nach Möglichkeit eigene Bügelriemen und Steigbügel mitzubringen. Denn in Reitstiefeln haben wir gleich ein ganz anderes Gefühl auf dem Sattelblatt. Auch können Sie gerne Ihren alten Sattel zu Vergleichs- und Messzwecken mitbringen, denn gerade bei dem Vergleich Springsattel zum VS-Sattel kann uns dies in unserer Entscheidung sehr helfen. Zudem kann es uns vielleicht zu Mythen und Legenden rund um dieses Thema helfen.
Der Zeitaufwand für das Probesitzen in der Werkstatt ist mit ca. einer Stunde kalkuliert. Hunde sind hierbei willkommen, aber bitte an der Leine zu führen.
Bei ernsthaftem Interesse an einer folgenden Sattelanprobe ist für Lagerware eine Anzahlung in Höhe mind. 50 % des Sattelpreises im Vorfeld zu hinterlegen.
Hinweis: Die Gebühr für die Sattelanprobe und zum Probesitzen wird bei Kauf des Sattels (innerhalb 2 Wochen) verrechnet, genauso wie ggf. anteilige Anfahrtskosten bei einem Sammel- oder Verbundtermin.

  • Ohne die gewünschte Anzahlung/Reservierung für Lagerware kann der Termin nicht geplant werden und ist gegebenenfalls zu verschieben.
  • Solange diese Anzahlung nicht hinterlegt ist, kann die Ware frei an den nächsten Interessenten vergeben werden.

Diese Regel wurde leider notwendig und soll all jene abhalten, die kein ernsthaftes Kaufinteresse haben und nur mal kurz einen Sattel auf ihrem Pferd ausprobieren möchten, sich aber gar nicht auf einen ernsthaften Kauf bzw. eine Sattelanpassung einlassen möchten, wofür ich jedoch ein entsprechendes Zeitfenster reserviert habe.

Anschließend wird mit dem angezahlten und gewählten Sattel dann ein Termin für eine Sattelanprobe vereinbart.
Den Service berechne ich nach meiner Preisliste, welcher bei Kauf eines Sattels innerhalb 2 Wochen verrechnet wird.

Wird beim Termin in der Werkstatt schon die gewünschte Anzahlung in bar oder per Banking-App hinterlegt, kann auch gleich und unkompliziert hierbei ein Termin direkt vereinbart werden. Wird der Betrag erst noch überwiesen, kann erst mit Zahlungseingang der Vorgang weiter bearbeitet werden.
Siehe hierzu: Zusatzinformationen zur Option “Terminanfrage für eine Sattelanprobe”

Hierzu bitte noch die weiteren Informationen beachten: 

Powered by BetterDocs